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Archivpädagogik

„Stadtgeschichte live!“

Im außerschulischen Lernort Archiv können Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten historische Quellen im Original auswerten, sei es für Fach- und Seminararbeiten, Projekte oder den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Das Stadtarchiv entwickelt passgenaue Angebote für Einzel- oder Gruppenprojekte aller Bildungseinrichtungen, von der Grundschule bis zur Universität. Mit eingehender Beratung und Einführungen zu Einzelthemen der Bielefelder Geschichte im Spiegel historischer Dokumente werden gefühlte Barrieren abgebaut. Allgemeine Präsentationen zu Aufgaben und Inhalten des Stadtarchivs runden das vielseitige Angebot ab.

Seit 2008 ist das Stadtarchiv drei Mal ein Landessieger des Wettbewerbs „Archiv und Schule“ gewesen, den die Staatskanzlei mit den beiden Archivämtern in NRW organisiert. 2015 wurde die erste Bildungspartnerschaft „Archiv und Schule“ mit einer Schule abgeschlossen.

 

Aus dem Klassenzimmer und Hörsaal in den Archiv-Lesesaal

Akten sind nicht immer trocken und verstaubt – viele von ihnen sind interessante und lehrreiche Zeugnisse der Vergangenheit. Beim Forschen und Recherchieren in Originaldokumenten kann im Stadtarchiv Geschichte unmittelbar erlebt werden. Schulen und Hochschulen nutzen unser Haus daher seit langem für Recherche- und Projektarbeiten.

Sprechen Sie mit uns, wenn Ihre Schülerinnen und Schüler oder Studentinnen und Studenten bei uns forschen möchten. Während der Öffnungszeiten sind Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek frei zugänglich. Wenn Sie mit einer Gruppe durch das Archiv geführt werden möchten, oder ein Schulprojekt (auch außerhalb der Öffnungszeiten) planen, melden Sie sich bitte etwa vier bis sechs Wochen vor Ihrem Wunschtermin bei uns an. So bleibt uns und Ihnen genügend Zeit für die Vorbereitung.

 

Projektarbeit im Stadtarchiv: ein kurzer Leitfaden für Lehrerinnen und Lehrer und für Dozentinnen und Dozenten

 

Was wir Ihnen bieten können

Das Stadtarchiv berät bei der Auswahl sinnvoller Recherchethemen sucht gemeinsam und gemeinsam mit Ihnen geeignetes Aktenmaterial heraus. Dabei sollte es sich um Archivalien handeln, die sich innerhalb einer kurzen Projektphase problemlos erfassen und auswerten lassen. So vermeiden Sie eine ebenso zeitaufwendige wie frustrierende Auswertung von Bestandsübersichten und Findbüchern und geben Ihren Schülerinnen und Schülern mehr Raum für die Recherche in zentralen Quellen.
Bitte berücksichtigen Sie bei der Themenauswahl, dass vor 1900 die Dokumente handschriftlich in Deutscher Schrift („Sütterlin“) vorliegen oder gedruckt in der Frakturschrift – beide Schriftarten sind nicht ohne Weiteres lesbar, weshalb dann nicht mit Quellen gearbeitet werden kann, sondern mit Büchern und Aufsätzen.

 

Die Vorbereitung in der Schule

Ein Archivbesuch sollte gut vorbereitet werden. Daher sollten Sie mit den Schülerinnen und Schülern bereits im Unterricht eine Problemstellung erarbeiten und die Fragen formulieren, die an Archivmaterialen gestellt werden können. Vor Projektbeginn sollten Sie sich außerdem genügend Zeit nehmen, um mit uns im Stadtarchiv geeignete Dokumente herauszusuchen.

In vielen Fällen ist es sinnvoll, sich in der Literatur der Landesgeschichtlichen Bibliothek über das gewählte Thema zu informieren – beim Bücherstudium klären sich viele Fragen. Bitte informieren Sie Ihre Schülerinnen und Schüler vorab über die wichtigsten Verhaltensregeln im Archiv: keine Getränke, Lebensmittel und Kugelschreiber/Filzstifte/Füller im Lesesaal, keine Störung anderer Besucher.

 

Wie ein Projekttag im Archiv abläuft
Ein Gruppenbesuch im Archiv beginnt in der Regel mit einem geführten Rundgang durchs Haus. Anschließend steht ein Seminarraum für bis zu 30 Personen für die Projektarbeit zur Verfügung – bitte buchen Sie den Raum bei uns rechtzeitig! Hier kann in Ihrem Beisein selbständig recherchiert und ausgewertet werden – wir begleiten Ihre Gruppe individuell, einen Vollunterricht können wir freilich nicht leisten.

Natürlich können die Schülerinnen und Schüler/Studentinnen und Studenten in dieser Zeit auch die Landesgeschichtliche Bibliothek (LgB) und die Zentralbibliothek am Neumarkt als Recherchequellen nutzen. Einzelarbeit kann während der regulären Öffnungszeiten (samstags nur in der LgB) stattfinden, Gruppenarbeit montags bis donnerstags nach Absprache zwischen 8 und 18 Uhr, freitags bis 13 Uhr.