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Aufgaben

Service für Wissenschaft, Bürgerschaft und Verwaltung

 

Das Stadtarchiv übernimmt aus der Verwaltung fortlaufend Unterlagen, die für das Verständnis der Stadtgeschichte und für die Rechtssicherung unerlässlich sind, und ergänzt diese um Dokumente aus privater Überlieferung von Persönlichkeiten und Familien, Vereinen und Verbänden oder Firmen und Parteien. Das in klimaoptimierten Magazinen aufbewahrte Archivgut wird an 20 Arbeitsplätzen im Lesesaal vorgelegt. Urkunden ab dem Jahr 1240, knapp 7 Kilometer Akten sowie Zeitungen, Karten, Plakate und Fotos können hier eingesehen werden, kostenpflichtige Reproduktionen bestellt oder Auskünfte angefordert werden. Die Interessen sind nahezu unbegrenzt: Wissenschaft und Bildung, Familien- und Heimatgeschichte oder journalistische Recherchen.

 

Dokumentation

Mehr als 75.000 Fotos und Dias, 8.000 Karten, 8.000 Plakate und Zeitungen seit 1809 stehen für Forschung, Verlage und Medien bereit, um Stadtgeschichte zu verstehen und zu illustrieren. Eine Bielefelder Besonderheit ist die sogenannte Westermann-Sammlung, eine Ende des 19. Jahrhunderts begonnene und bis 1995 fortgesetzte sachthematische Zeitungsausschnittsammlung zu allen Fragen städtischen Lebens. Fast 400 Kartons mit großformatigen Blättern bieten den ersten Einstieg in neue Recherchen.

 

Die Landesgeschichtliche Bibliothek

Die mit dem Stadtarchiv verbundene Landesgeschichtliche Bibliothek (LgB) hat als wissenschaftliche Bibliothek seit jeher die Aufgabe, Literatur zur Geschichte von Stadt und Region zu sammeln, zu katalogisieren und bereitzustellen – die weitaus meisten Bücher sind ausleihbar. 1972 erhielt die Bibliothek ihren heutigen Namen, der ihren überwiegend wissenschaftlichen Charakter betont. Literatur über Bielefeld und die OWL ist das besondere Sammelgebiet der LgB. Unter der Devise „Alles über Bielefeld!“ wird bei der Leineweberstadt sogar Vollständigkeit angestrebt von Bildbänden, Monographien und Aufsatzsammlungen bis hin zu Vereinsfestschriften und Abschlussarbeiten. Die im neuen Gebäude erstmalig eingerichteten Sonderstandorte „Schaufenster Bielefeld“ und „Region OWL“ präsentieren eine kleine Bestandsauswahl grundlegender wissenschaftlicher sowie populärer Bücher bis hin zu wichtigen Neuerscheinungen. Das Sammlungsprofil wird durch Titel zur allgemeinen westfälischen und deutschen Geschichte und zur vergleichenden Städtegeschichte abgerundet. Die LgB hält etwa 106 000 Bücher vor, die ältesten Bände stammen aus dem 16. Jahrhundert. Jährlich kommen etwa 1 500 Einheiten hinzu, inklusive mehr als 400 Periodika, die z. T. durch den Schriftentausch des Historischen Vereins in den Bestand gelangen. Die LgB-Bestände sind in Kooperation mit der Stadtbibliothek über deren Online-Katalog auch separat recherchierbar.